1.08.2008

Bangkok Bevölkerungsentwicklung

Es scheint, als ob die Bevölkerung in Thailand und insbesondere in Bangkok unaufhörlich ansteigt. So verzeichnete die Stadt Bangkok im Jahr 1880 zunächst 250.000 Einwohner. Im Laufe der Zeit stieg diese Zahl erheblich, sodass schon in den 30er Jahren die eine Million-Bevölkerungsmarke durchbrochen wurde - Doch damit nicht genug. Heute hat Bangkok fast 7 Millionen Einwoher und es werden wahrlich immer mehr.

Warum steigt die Bevölkerung in Bangkok so drastisch an?

Sicherlich gibt es Gründe, warum die Bevölkerung in Bangkok angestiegen ist. Dies wäre zum Einen die Begründung, dass Bangkok die wirtschaftliche und politische Metropole des Landes Thailand ist. Demzufolge ist auch das Bruttoinlandsprodukt und die Anzahl der Arbeitsplätze höher als auf dem Land und dementsprechend kommt es zu einer Urbanisierung, d.h. die Menschen vom Land ziehen in die Stadt. Natürlich bleibt diese Entwicklung auch nicht von negativen Folgen verschont.

Nachteile der Bevölkerungsentwicklung in Bangkok

Wenn die Menschen (insbesondere junge Menschen) vom Land in die Stadt ziehen, fehlen auf dem Land die Arbeitskräfte für Ackerbau und sonstige landwirtschaftlichen Errungenschaften. Während dessen gibt es in der Stadt eine Überbevölkerung. Die Arbeitsplätze werden knapp und somit steigt auch die Zahl der Arbeitslosen und damit die Zahl von Hunger und Elend. Durch die hohe Bevölkerung bzw. Bevölkerungsdichte in der Stadt kommt es zu einer erhöhten Pendlerbewegung, wofür die Verkehrsinfrastruktur nicht ausgelegt ist. Zudem steigt die Lärmbelastung und Umweltverschmutzung, was wiederum schädlich für die Gesundheit der Bewohner ist.

Ein endloser Kreislauf, der nur zu stoppen ist, wenn die Bevölkerungsentwickelt kontrollierter wird und Teile der Bevölkerung ins Landesinnere verlagert werden.

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