Das Land liegt zwischen dem 6. und 20. Grad nördlicher Breite. Das Klima ist tropisch und zum großen Teil vom Monsun geprägt. Wir unterscheiden 2 Monsunzeiten: Von Mitte Mai bis September wehen ein warmer Südwest-Monsun mit vielen Wolken und Regen und ein kühlerer und trockenerer Nordostmonsun, der von November bis Mitte März bläst. Auf der Landenge im Süden, nahe der Grenze zu Malaysia, herrscht ganzjährig feuchtheißes Äquatorialklima.
In Thailand können wir mehrere geografische Landschaften unterscheiden. Der Norden des Landes ist gebirgig. Hier befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 2.565 m hohe Doi Inthanon. Das Zentrum des Landes wird zum großen Teil vom Becken des Flusses Chao Phraya eingenommen, der in der Nähe von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Dieser Fluss hat ganz wesentlich die Landschaft in und um Bangkok geprägt und trug dazu bei, der Stadt einen der anderen vielen Beinamen, nämlich “Venedig Südostasiens” zu geben. Der größte Fluss des Landes ist der Mekong, der aber mehr im nördlichen Landesteil fließt. Der südliche Teil des Landes wird durch die schmale und gebirgige Landenge von Kra gebildet, die sich tief im Süden an der Grenze zu Malaysia zur malaiischen Halbinsel ausweitet. Gerade diese Vielfältigkeit der Geografie machen einen der wesentlichen Reize Thailands aus.